Fit im Alltag

Wer wäre nicht gern fit? Es muss ja nicht gleich der Waschbrett-Bauch, oder jeder einzelne Muskel am Körper zählbar sein, aber so ein bisschen weniger schnell aus der Puste kommen, oder etwas kleinere Rettungsringe auf den Hüften, wäre nicht unbedingt verkehrt. So ähnlich denken viele, haben aber kaum Ideen, wie es funktionieren könnte. Dabei ist es gar nicht so schwierig.

Der moderne Mensch bewegt sich z.B. einfach zu wenig. Meistens steht oder sitze er den ganzen Tag. Im Auto, im Bus oder der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit fängt es an und hört am Abend vor dem Fernseher oder Computer auf. Wer hat heute noch einen Beruf, den er nicht sitzend erledigt, sofern er nicht Gärtner ist, oder im Straßenbau tätig? Leider nur wenige Menschen.

Ohne gleich ins nächste Fitness-Studio zu rennen, um dort durch Hanteltraining oder auf Laufbändern seine Gelenke zu ruinieren, kann jeder Mensch im Alltag eine ganze Menge für seine Fitness tun. Treppensteigen, mal wieder zu Fuß einkaufen gehen, oder vielleicht das Fahrrad benutzen, all das sind Dinge, die zwar zunächst ein wenig Überwindungskraft kosten, aber der körperlichen Fitness sehr zuträglich sind. Ist der innere Schweinehund erst überwunden, und der Körper hat sich wieder an etwas Bewegung gewöhnt, kommt evtl. die ein oder andere Joggingrunde im Park oder Wald hinzu. Da sollte man jedoch tunlichst nicht mit dem Auto hinfahren – versteht sich von selbst.

Auch mit der Ernährung kann man eine ganze Menge für die Fitness tun. Statt immer neue Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ist das Vermeiden von Schadstoffe ein sehr empfehlenswerter, erster Schritt. Zuviel Fett, Zucker, Kaffee/Tee, Alkohol und all die anderen kleinen Dinge, die einem den Alltag versüßen, bewirken nämlich letztendlich genau das Gegenteil.

Die goldene Regel für ernährungsbedingte Fitness sollte sein: Eine 100%-ig gesunde Grundernährung, viel Wasser trinken und alles andere in reduzierten Maßen. Körperliche Fitness fängt, wie fast alles, im Kopf an und den können wir gratis benutzen.