Paleo-Ernährung – essen wie in der Steinzeit

Die Paleo-Ernährung oder auch Steinzeitdiät ist einer der Ernährungstrends, der in den letzten Jahren von den USA nach Europa gekommen ist.

Im Großen und Ganzen geht es darum, vor allem jene Art von Lebensmitteln zu essen, die in der Steinzeit zur Verfügung waren. Dazu gehören vor allem Fleisch, Fisch, Gemüse, Eier und Obst. Verzichtet wird in der Paleo-Ernährung allerdings auf Getreide, Pflanzenöle, Milch und Zucker. Belohnt sollte der Steinzeitköstler mit einem gesunden und schlanken Körper werden.

Was steckt hinter der Steinzeitdiät?

Das dahinterstehende Prinzip ist, sich als Mensch “artgerecht” zu ernähren. Steinzeitköstler meinen, dass unser Verdauungstrakt nach wie vor auf die Ernährungsweise unserer Vorfahren in der Steinzeit ausgerichtet ist. Daher sind auch alle Lebensmittel tabu, die in den letzten 10.000 Jahren aufgrund von Ackerbau und Viehzucht unseren Speiseplan bereichert haben. Sie meinen sogar, dass diese “neuen Lebensmittel” voll mit Antinährstoffen seien, die unserm Körper schaden würden.

Unsere normale Mischkost, wie wir sie heute kennen ist also die Ursache zahlreicher Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht oder auch Krebs.

Es nicht so, dass die Paleo-Ernährung die Steinzeit nacheifern will. Diese Diätform soll vielmehr ein Synonym sein für eine möglichst naturbelassene Form der Ernährung. Die Orientierung liegt daran, was Jäger und Sammler in der Steinzeit zur Verfügung hatten.

In Folge dessen setzt sich die Paleo-Diät aus folgenden Lebensmitteln zusammen. Pilze und Beeren, aber auch jegliche Art von Obst und Gemüse sind erlaubt, Eier und Fleisch, Meeresfrüchte und Fisch. Gesüßt wird mit Honig oder Ahornsirup. Olivenöl, Kokosöl, Avocadoöl, Walnuss- und Sesamöl, geklärte Butter, Palmöl und sogar Schmalz und Speck können als gesunde Fette verwendet werden.

Verzichtet wird auf sämtliche Getreideprodukte wie Brot, Nudeln und Cuscus, auch auf Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen und sogar auf Erdnüsse, auf Milchprodukte, Zucker und künstliche Süßungsmittel. Natürlich sind auch alle rafinierten Pflanzenöle und verarbeitete Fleisch und Wurstwaren tabu.

Author: admin

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